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 Urlaub Gambia 2016

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Joe

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BeitragThema: Urlaub Gambia 2016   Mi März 02, 2016 1:44 am

Reisebericht Gambia Febuar 2016
Infos musste ich mir überall zusammensuchen, meisstens in englischen Foren. So Pack ich Infos mal an den Anfang.

Für die Einreise bis zu 28 Tagen nach Gambia wird kein Visum benötigt. Laut auswärtigen Amt. Meinen Infos nach sollte das sogar bis zu 3 Monaten möglich sein. einzig müssen die Reisedokumente bis zu 6 Monaten über das Einreisedatum gültig sein.
Bei der Einreise muss man eine Einreisekarte ausfüllen. Vorname, Name, Passnummer, Ausstellungsort/Datum, Gültigkeit, Beruf, Unterkunft mit Adresse und Telefonnummer. Für eine kleine Gebühr macht das auch der Schalterbeamte zur Freude der Wartenden.

Kofferschieber wollen 1€ pro Stück Gepäck. Recht aussichtslos, das Gepäck die 5 meter selber zu transportieren.

Gepäckkontrolle: Koffer werden gescannt und bei alleinreisenden sowieso markiert. Der Koffer wird dann gründlichst durchwühlt und sicher wird auch etwas gefunden, was man nicht transportieren darf. Oder man gibt gleich 10€ wenn man an der Reihe ist.

Telefonkarte kann man auch Nachts am Flughafen kaufen. Aktivieren dauert 30 Minuten oder man holt sich eine Afrocel Karte und läd die auf. 200 Dalaisi haben mir für 3 Wochen gereicht.

Geld wechseln am Flughafen bringt einen schlechten Kurs. Bei mir 40 Dalaisi / 1€.  Nur das Nötigste für den Start.

Taxi kostet ca. 600 Dalaisi und die Taxifahrer kennen nur die Bekannten Hotels. Also Beschreibung einpacken.
Ich wurde abgeholt.

Fotographieren von Personen sollte man nur mit Einstimmung, ebenso Videos. Meisstens hat die Person nichts dagegen und freut sich sogar. Besonders wenn man auch gleich das Foto zeigt. Es wurde mir aber ebenso nicht immer erlaubt.

Gambia ist das friedlichste Land in Afrika, aber nicht gefahrlos. Ein paar Regeln einhalten und es passiert nichts.
Strassen sind meisstens nicht beleuchtet, wenn man die Gegend kennt, oder dort bekannt ist, kann man die auch Nachts passieren.
Anders am Strand, dort sollte man sich Nachts nicht alleine rumtreiben. Einen Bumster (Bettler) mitnehmen und es ist Sicher. Ich nenne Sie aber lieber Boys. wirkt auch freundlicher. Tagsüber haben nur Berechtigte Personen Zugriff zum Strand, Soldaten laufen ebenso Kontrolle. Trotzdem wird man es nicht schaffen unbelästigt den Strand zu passieren. Ich hatte da immer ein Auge drauf, machte sich einer auf in meine Richtung ging ich einfach ins Joggen über. Fertig!
Geld nicht protzen. Ein paar kleine Scheine in der Brusttasche, der Rest unter Verschluss. Geld und Wertsachen auch im Zimmer wegschliesen.
Soldaten und Sicherheitspersonal haben kein hohes Gehalt, die freunden sich schnelll an, wenn man Freundlich ist. Ich freundete mich mit sehr vielen von dennen an, ohne Geld zu geben. Eher kleine Gesten, kleine Geschenke. Ein Kaugummi oder Süßigkeit für 1 Dalaisi erwerbbar. Eine Orange 5 Dalaisi, Apfel 20 Dalaisi, Dose Saft 25-45 Dalaisi, oder einfach nur meine Wasserflasche in die Hand gedrückt. Anfangs mal einen großen Fruchtteller für 300 Dalaisi für 5 Soldaten, um auch einen Strandshop etwas Geschäft zu generieren. Ich wurde noch Tage später an allen Ecken  für diese gute Tat angesprochen.

Die Menschen sind sehr freundlich. Es gibt auch Ausnahmen. Worte wie "Nein" verwendet man nicht so, eher "Maybe tomorrow". Bei mir kam der Europär oft durch und ich war direkt, was mir kaum wer übel nahm. Man grüßt sich, eigentlich grüßt man wirklich jeden. Es ist auch üblich jemanden ran zu winken, wenn man Ihn/Sie kennenlernen will. Hat man den Bogen raus, macht es super Spaß. Kleinen Smalltalk und man erntet schnell Sypmathie. Kleine Geschenke werden auch gerne genommen. Beutel Orangen für ca 1€ dabei zu haben macht viel Spaß. Vorsicht bei Kindern, wenn man einem Kind etwas gibt, hat man schnell mehrere an der Backe und die halten sich kaum zurück. Einmal hatte ich die Situation unterschätzt, 10 Kinder gezählt und Süßigkeiten gekauft, da waren es plötzlich 20 Kinder und es war wie eine Raubtierfütterung.
Es geht sicher ohne einen Boy, eben halt viel schwerer. Meinen Boy hatte ICH mir ausgesucht und das eher aus Zufall. Er bezahlte dann zB. das Taxi. Ohne ihn hätte ich immer mehr bezahlt, da war das Geld schon wieder raus. Auch wäre ich nie dort rausgekommen, wo ich wollte. Ganz zu schweigen, das meine Lodge keiner gefunden hätte. Vorsicht wenn die Kiffen, da beser Finger weg. Einen Boy behandelt man auch gut. Essen, trinken und kleine Geschenke.
Wird man selber ausgesucht, dann vorsicht. Ich hab da schlechte Erfahrung gemacht.

Deutschland hat dort keine Botschaft. http://www.dakar.diplo.de/
Verbindungsbüro der Botschaft der Bundesrepublik Deutschland Dakar in Gambia (00220) 446 31 35
Sollte man in Knast landen, hat die Botschaft keinen Zugriff drauf! Also aufpassen!
Auch wenn an jeder Ecke ein Joint gezogen wird, sollte man das nicht machen, ebenso Homosexuelle Handlungen.

Noch kurz zu den Preisen. Es kommt auf die Gegend an und variiert sehr. Supermarkt in Serregambia kann man 4€ für eine Tüte Chips bezahlen, 2KM weiter sind das nur noch 50 Cent.
Jelbrew Bier 0,3L kostet zwischen 35-60 Dalaisi in Restaurants, Bars, Hotel (Nachtclubs war ich eher nicht, könnte dort teuerer sein)
Im Supermarkt 34-40 Dalaisi.
Falsche Schnapps kostest im Supermarkt ab 400 Dalaisi. Bei kleinen Shops 300 (wenns der Boy holt)
Essen kommt auf das Restaurant an. Sandwich in Senegambia ab 400, weiter weg 120
Günstig ist eine Dose Fleisch für 35, reicht für 2-3 Brote die man für 6-7 Dasaisi in jeden kleinen Shop kriegt.
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BeitragThema: Vorwort   Mi März 02, 2016 2:26 am


Wo fange ich mit meinem Bericht an? Es fing nicht mit dem Flug an.
Nachdem ich ein klasse Angebot gefunden hatte. Gesamtpreis 1.083,02€ für Flug udn 3 Wochen Unterkunft, ging die Suche nach Info und einer Partnerin los. Dauerte ein paar Tage und auf diversen Datingseiten hatte ich etliche Kontakte. Und auch gleich die passenden Dates. Es folgten etliche Chattools und Dauerbeschuss. Ich hätte mich sicher mit Facebook und Whatsapp getan, aber das meide ich völlig. Um es kurz zu machen... Viele fielen gleich weg. So eine sehr nette 41 Jährige, die plötzlich mit Heirat und Kinder kriegen anfing. Oder Andere die gleich mit Hochzeit anfingen. Auch wollten Sie meine Unterkunft wissen und mich gleich am Flughafen abholen. Auch Treffen bei Ihr lehnte ich direkt ab, das kann gefährlich werden. Siehe Auswärtige Amt.
Kurz vorm Abflug viel dann auch die Letzte weg. Ich hatte schon ein Smartphone gekauft. Also ab ins Nichts ....

Vor der Abreise, ging dann noch die Diskusion über den Transfer los. Das Hotel bot mir den Transfer für 800 Dalaisi an. Ging dann auf kostenlos zurück, weil Els das aus ihrer Tasche zahlen wollte. Darauf ging ich nicht ein, dankte aber für das Angebot und bot eine Einladung zum Essen an. Ein Anruf bei expedia und der bezahlte Transfer war kostenfrei.
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BeitragThema: Abflug   Mi März 02, 2016 2:38 am


Etwas Magengrummeln hatte ich schon. Fragen über Fragen. An der Bushaltestelle steckte ich die Hände in die Jackentasche. Toll, zwei Bits vom Schraubendreher dabei. Ich hatte ich Jacke das letzte mal an, wo ich die Satschüssel geschraubt hatte. Wie aus dem Nichts fing wieder ein Finger an zu bluten. Ah ja, mal wieder. 2 Zigaretten und der Bus kam. Dann mal die Fluglinie suchen. Mein Blick war nicht besonders scharf, sicher der Kreislauf. Am Schalter eine wirklich wunderhübsche Checkin Dame, gelangweilt mit dem Phone am telefonieren, winkte mich ran. Den Koffer 50 mal mitetlichen Waagen gewogen, das ich die 23 KG nicht überschreite. Die Waage zeigte 60 KG an. Das kann nicht sein! Gelangweilt winkte die Dame ab und zeigte auf einen anderen Koffer, der auch auf der Waage stand. Telefonierte weiter und machte mein Bordingcard fertig. Das wars?? Tagelang hatte ich mich wegen den Gewischt verrückt gemacht. Handgepäck auf 9,5KG umgepackt. Gelangweilt telefonierte Sie weiter. Ob je der Baggagetag mein Koffer erreichen würde? Langsam bummelte ich weiter um diesen Augenblick abzuwarten, vergeblich ich war schon vor der Tür und rauchte noch schnell eine.
Ach ja, hätte ich mal die Gepäckbestimmungen richtig gelesen, es wären tatsächlich 2 Gepäckstücke a 23 KG erlaubt.
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BeitragThema: Abflug   Mi März 02, 2016 2:53 am

Dutyfree noch Zigaretten und 1/2L whisky geholt, Sicherheitskontrolle problemlos und in den leeren Wartebereich. das sah leer aus, füllte sich dann aber doch.


Die gelangweilte Dame vom Checkin wechselte in den Wartebereich. wow, die war wirklich wunderschön und knipste noch ein Foto von mir.

Irgendwas war im Gange und die 2 einzigsten Mädels machten sich am Einlass zu schaffen. Als hätte ich es geahnt, kam noch ein Passagier in den Wartebereich. Ich stürmte schnell hin, Handzeichen, das er hinter den Schalter warten muss. "Please wait" ich sagte den damen bescheid, das ein Passagier Einlass wollte. "wenn er eine Bordkarte hat, ist das ok" - Ich meinte, ich kann das nicht kontrollieren. Fluchend ging eine der Damen an den Einlass zum wartebereich. "Auch das noch". Weitere Kommende haben mich dann auch nicht mehr interessiert. Tzzz
Dann tat sich was, ein Lastbulle von der Fracht rückte an, Sanitäter...aus den Augenwinkeln sah ich wie zwei Zöllneren einen schwer in die Mangel nahmen. Es stellte sich dann als Fahrer eines elektrischen Rollstuhls raus. Da fragt man sich, muss das sein? Der hat wirklich jede Menge Personal gebunden. Vorm einsteigen war er dann auch vor mir und verzögerte das Bording massiv. Dazu musste der elektronische Rollstuhl dann noch zur Fracht.
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BeitragThema: Flug   Mi März 02, 2016 3:13 am


Nein kein Spaß! Kein Foto aus dem Archiv, der Flieger sah echt so aus. Aber gut, wenn ein Flieger schon so alt ist, dann ist der sicher schon oft sicher gestartet und acuh gelandet. Das ist wie bei einem alten Auto. Upps.

Schicke Stewardessen vermisste man ebenso, wie die Multimediakonsolle im Vordersitz, oder die Webcam für alle Aussenbereiche. Dafür waren ein paar Jungs nach einer ganzen Weile mit der Essensausgabe los. Das Essen ging und es gab sogar ein 0,25L Bier auf Nachfrage.

Kennt ihr diese nervigen Typen, die während des Flug 5 mal ihr Handgepäck aus der oberen Ablage fummeln müssen? Vergesst das einfach, eine Familie hat das auf diesen Flug dermassen getoppt! Die holten nicht nur X-mal das komplette Handgepäck aus der Ablage, weil die nicht wussten wo was ist. Auch liesen die ihre 2 kleinen Mädchen im Gang fangen spielen. Dem allen nicht genug schnallte sich der stolze Vater dann sein Baby um und wackelte den Gang auf und ab. Die abstehen Babyfüsse stiessen dann gegen die Passagiere. Ich schätze mal er hat mich 50 mal erwischt. Seine Frau machte das auch, entschuldigte sich jedoch ab und an. Klar kam das Personal kaum durch den Gang, wurde ja von der Familie blockiert. Ebenso der Zugang zu den Toiletten erschwert. Entertainment gab es dann auch für 30 Minuten. Oberkörperfreie Akrobaten. Unvergessen die 2 men bike show" und noch ein Spaßorkester auch ohne Ton. Vom Platz her war es ok, mein Nachbarplatz war frei. der Sitznachbar dahinter war ok.

Weiter dann mit Transferbus.
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BeitragThema: Re: Urlaub Gambia 2016   Mi März 02, 2016 3:28 am

Zwischenlandung in Casablanca. Sicherheitskontrolle nach was?? Weder Laptop noch Flüssigkeiten nahm ich aus der Tasche. Nur mein Pass wurde kurz gecheckt. "German?" und durchgewunken. Weiter in den schrecklichsten Flughafen, den ich je gesehen hatte. Kurzer Rundgang, mittlerweile konnte ich Zigarettenrauch riechen, fand den Raucherraum aber nicht und fragte an der Info. Gab es nicht.

Rotwein 0,375L für 8€
Caibatta (kurz erwärmt) für 4,90€
Plastikbecher für 0,03 Cent

Ich fragte dann noch eine Toilettenaufsicht wo man rauchen kann. Ja hier! Meinte er, schicke eine Klofrau los um den Schlüssel für die behinderten Toilette zu holen. Dort war die Tür zum Abfluss. Da zog ich schnell eine durch und nutze die Chance auf Toilette. Packte mir 2€ in die Jackentache, die ich beim rausgehen schnell rausfummeln wollte. Aber meine Hand klemmte in der Tasche fest. Völlig unauffällig hielt der Toilettenaufseher die Hand aus. Ja klar, aber meine Hand klemmte. Es kam mir endlos vor.

Wartezeit ging schnell rum
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BeitragThema: Weiterflug   Mi März 02, 2016 3:50 am

Weiterflug war ähnlich spannend mit gewohnter Unterhaltung. Diesmal aber mit direkten Sitznachbar, was den Platz schon sehr eng machte.



Von der Einreisekarte war ich schon überrascht und sammelte die gewünschten Infos zusammen.
Das die Schiebewagen unter Kontrolle der Kofferschieber waren, lass ich bereits. Schnappte mir aber ein Wagen und stellte mein Handgepäck drauf. Gleich schnappte sich wer den Wagen und lief los. Halt! Ich warte noch auf meinen Koffer. Ich sah meinen Koffer schon anrollen und fing den Schieber wieder ein. Koffer drauf und schon rannte der Schieber wieder los. Knapp 10 Meter, war der Zoll. Klammerte sich mit einer Hand an meinen Wagen und hielt die andere Hand auf, er habe heute nichts gegessen. Also gut 1€ abgedrückt und weiter.
Koffer wurde geröntgt und eher weniger wegen Inhalt, sonder wegen mir mit einem Kreidekreuz versehen. Schalter 1 nahme die gerade einen Koffer auseinander, wohl eher zur Abschreckung. Schalter 2 sollte ich warten. Drin wurde ich dann befragt, ob ich das erste mal hier wäre und ob ich wisse wie es abläuft. Ich fummelte einen 5er aus der Tasche. Der Officer zeigte, schau mal, wir sind doch so viele. Also auch der 2te Schein rausgeholt. Wäre das icht akzeptiert worden, hätte ich die Scheine wieder weggepackt, schlieslich hatte ich wirklich nix zu verstecken. Aber die "Untersuchung" war ja abgeschlossen.
Draussen dann das nötigste Geld zu schlechten Kurs gewechselt. 40.000 Dalaisi für 100€. Das Geld reichte nicht und der Wechsler holte Nachschub. Noch schnell eine Simkarte geholt und 200 Dalaisi geladen. Die Abholer waren schon übersichtlich und meiner sass geknickt mit dem Oasis Relax Lodge Schild.

Ibrahim knippste noch das Foto. Mir war sichtbar warm. Er stellte sich als netter Zeitgenosse heraus, bis... ja kommt ein paar Seiten weiter.
Freundschaftlich schwor er mir, das ich den Urlaub sehr geniesen würde und ich könnte Touren bei Ihm buchen. Das Fahrzeug war ein schicker Jeep. Ob ich rauchen könnte? Ja klar. Ob wir noch Bier einkaufen könnten? Ja klar, direkt in der Lodge. Ein paar Polizeikontrollen und wir kamen an.
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BeitragThema: Ankunft   Mi März 02, 2016 4:08 am

Ibrahim und der Nachtwächter halfen mir ins Zimmer, führten mich herum. Zeigten mir den Fernseher, der kein Programm rein bekam. Ich tauschte später die Batterien an der Fernbedienung, guckte aber eh nur über USB Stick. ext. Festplatte brachte war dem TV zu heftig.
Die Fotos in der Beschreibung waren etwas irritierend. Erste Ettage war das Schlafzimmer und Bad.

Küchenzeile mit Kühlschrank, Eisschrank, Herd, Microwelle und Wohnzimmer mit Essniche im Erdgeschoss.



Über eine Treppe innen und einer Treppe aussen verbunden.




Kurzum, es war Riesig! Aber erstmal auspacken. Bier trinken.
Ich wollte diverse Sicherheitssysteme installieren. Neben den eingebauten Safe wollte ich einen Schrank sichern.
Ich versuchte den Abschliesbaren Kleiderschrank, der nicht abschliesbar war. Der wurde mit Magneten gehalten, die Türen gingen aber schon beim Windstoss auf. Ungeeigent. Einen kleinen Nebenschrank versuchte ich, der war aber so schief, das ich keine Stelle für den Magnetkontakt fand, der den Mindestabstand hielt.
Ich versuchte dann zu schlafen. Der knarrende Verntilator war das eine nervende Geräuch. Dann ein Geräuch, das sich anhörte wie wenn auf dem Nachbardach ein Fischkutter runterfährt und im Hof zerschellte. Aircon wollte ich nicht, stand auch klein dabei, das es extra kostet und Aircon macht einen nur Krank. Ich versuchte es dann auch mal ohne Ventilator und schwamm dann in Schweis. Und wieder eine gute Idee für den Alarmmelder.

Im Morgengrauen gab ich dann entgültig auf, fand aber trotzdem nicht in den Schlaf.
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BeitragThema: Tag 2   Mi März 02, 2016 3:02 pm


Schlafen klappt nicht, also raus. Die erste Hürde war die Tür, ich konnte den Schlüssel nicht abziehen. Fummelte eine Weile dran, bis Hilfe herbei eilte. Schlüssel lies sich nur in der Waagerechten abziehen. Na das muss man mal wissen. Ich stellte mich dem Hausherren vor. Etwas überrascht, das Els mit der ich schon so nett geschrieben hatte. Eine Belgierin, die diese Lodge mit Ihrem Mann leitete. Ich trank erstmal einen Kaffee. Ich merkte schnell wie der Hase läuft und alle wollten etwas von Els. Die Putzfrau braucht ein neuen Mop. waren aus der Küche alle, im Haus 4 war die Toilettenspühlung nicht dicht.
Nach dem Kaffee fragte ich, ob mir wer beim Einkaufen helfen würde. Els meinte, Sie würde eh Einkaufen fahren. Der Klempner brauchte eine neue Dichtung wurde auch bis zum Highway mitgenommen. Dort fragte Els, ob ich ok wäre, wenn mich der Klempner begleiten würde.

Der Klempner hies Skippy und führte mich dann durch etliche Läden. Verwundert, das Skippy wirklich jeden kannte. Teilweise wurden wir von Auto über kurze Strecken mitgenommen. Es dauerte wirklich nicht lang, bis ich völlig die Orientierung verloren hatte.

Die gesuchte Dichtung fand er allerdings nicht.
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BeitragThema: Tag 2   Mi März 02, 2016 3:11 pm


Ich sollte dann an einer Bude warten, hier würden Mützen gehekelt. Aus der Bude wehten süßliche Rauchschwaden. Die haben sich einen Joint nach den anderen reingezogen. Einer, den Skippy als seinen Boss bezeichnete machte sich auf die Suche der gewünschten Dichtung. Kam aber nicht wieder.



Diese Dame verkaufte Minze.

Wir machten uns dann auf den Rückweg. Basics hatte ich nun eingekauft.
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BeitragThema: Tag 2   Mi März 02, 2016 3:23 pm

Ich machte micht dann auf den weg zum Strand. Sicher hatte ich die Lage vorher gut auf Google Maps ausgekundet. Strand war ca 1 KM weg. Die Sandpisten liesen das aber viel länger anfühlen.


In der Mitte schon zu erkennen, die ersten Saftshops. Da sitzen dann die Bumster und warten auf Opfer. Gerade Neue Urlauber werden dann direkt angegangen. Die Buden waren etwas entfernt von der Wasserlinie. Wurde ich geortet und die Bumster stetzen sich in Gang, legte ich einfach Tempo zu. Rennen lag dennen nicht so. Ich blieb an meinem ersten Rundgang völlig unbelästigt. Joggen oder gar Rennen war bei der Hitze auch wirklich heftig.

Da war er dann, der Strand.
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BeitragThema: Re: Urlaub Gambia 2016   Mi März 02, 2016 3:28 pm




Hier schaute ich mal, was dieser Bumster zu verkaufen hatte. Vogelhäuschen. Hm, nein, keine Verwendung.
Ob ich ein Foto machen dürfte. Ja, aber nur von den Vogelhäuschen.

Hier kam dann auf der rechten Seite der Monkey Park und es waren keine Shops für ca. 2 KM
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BeitragThema: Tag 2   Mi März 02, 2016 3:35 pm

Die Sonne knallte von Oben und wurde noch über das Meer reflektiert. Kein Schatten weit und breit. Der nächste Bumster hatte nun leichtes Spiel und wurde eher von mir belästigt.

Es war der Shop von Taco. Natürlich mit dem besten Obst. Ich fragte erstmal nach Wasser. Taco trabte dann los und kam mit 1L Flasche für 50 Dalaisi zurück.

Dafür bestellte ich dann einen kleinen (!) Obstteller für 200D

Dauerte eine Weile bis ich die riesen Ladung Obst eingschaufelt hatte. Ich packte es aber komplett.
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BeitragThema: Tag 2   Mi März 02, 2016 3:40 pm





Ich ging noch ein gutes Stück weiter. So glücklich, das mein Knie fast schmerzfrei war. Ich tippe mal, es waren jetzt ca 5KM. Ein Fehler auf googlemaps. Dort wird alles als Banjul gelistet und in Verschiedene Stadtteile unterteilt. Wirklich sind es verschiedene Städte, das war nun Palma. Serregambia hatte ich durchlaufen und wie meine stadt hies, weis ich bis heute nicht.
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BeitragThema: Tag 2   Mi März 02, 2016 3:45 pm


Alptraum. Ausländer die ihre dicken Körper in der Sonne Grillten.

Ich lies mich irgendwo ranwinken. Das neben mir war My. Sie bot mir eine Massage an. Zum einen traute ich ihr das nicht zu, ausserdem war ich völlig geschwitzt. Kein Problem, meinte Sie. Ich beliess es dabei mir eine Flasche Wasser bringen zu lassen und ging weiter.
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BeitragThema: Tag 2   Mi März 02, 2016 3:49 pm






Das war die Stelle, die ich erreichen wollte, hier ging es nicht weiter.
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BeitragThema: Re: Urlaub Gambia 2016   Mi März 02, 2016 3:54 pm






Ca 1 KM wieder zurück kam ich bei dem Shop von My an. Ohne Schlaf, die Hitze, das vorderte den Preis, es ging nix mehr. Zumindest nicht zu Fuss. My brachte mich noch zu einem Taxi. wohin ich wollte, konnte ich nicht sagen, nur ungefähr beschreiben. Der Preis von 200D war überzogen, ich handelte auf 150 runter, was auch noch deutlich zu teuer war.
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BeitragThema: Tag 2   Mi März 02, 2016 3:57 pm

Ein paar Bars wollte ich mir anschauen und stiefelte in eine rein, die mich ansprach. Vielleicht war es auch eine davon. Die Lage in Googlemaps stimmt nicht immer überein mit der echten Position und auch wechselten Besitzer und damit auch die Namen.

Ziehmlich geil, konnte man sich in ein Liegestuhl pflanzen und mit allem was man wollte versorgen lassen. Einfach winken und die Bedienung musste antraben. Ja die Bedienung tat mir echt leid, waren schon einige Meter die Sie am Tag zurück legen mussten. wohl deshalb auch diese Hammer Figur. Mein Waiter hies Sally, zuckersüß! Ich war aber zu schlapp um zu fragen, ob ich Sie mal knippsen könnte.

Nichts ohne meine Handschuhe (links). Die hatten besonderen Gripp um sich wo fest zu halten. Gerne machte ich mal Pushups. Auch kam keiner mehr so leicht weg, wenn ich mal zupackte. Kippen und mein einfaches Samsung Handy. Ideal für unterwegs und halt mein Foto waren in meiner Bauchtasche. Der Platz reichte dafür genau aus und alles Wichtige hatte ich mit einem Griff. Reisverschluss zu und alles war auch gesichert. Im hinteren Extrafach war meine Geldbörse. Ohne Abschnallen kam ich selber nicht dran. Kleine Geldbündel in der hinteren Hosentasche oder im Hemd. Reichte es mal nicht, ein Pack von 1000D aus der Geldbörse.

Der Ausblick war der Hammer und doch weit weg vom Strand und Bumstern.

Steak Sandwich für 5€ - das sah nicht nur Umfangreich und lecker aus, es war auch so.

Einen Freund hatte ich auch gefunden.

Mit 3 Bier war das 8-9€.
Es begann die Suche nach meiner Unterkunft. Ich versuchte den Weg von morgens. Vorbei an der Kifferbude. Einer von dort folgte mir. Er wäre ein Freund von Skippy und hätte heute nichts gegessen. Oh, das tat mir leid und schnell weiter. Ich fragte nach meiner Lodge, die keiner kannte und lief und lief. So ca 200 meter von meiner Lodge dann der letzte Versuch und ich fragte. Nö - Völlig unbekannt. Hatte ich mich verlaufen? Also zurück zum Highway um einen bekannten Ausgangspunkt zu finden. Da wieder die Kifferbude. Wurde aber gerade von Zivilbullen hochgenommen. Der Chefofficer fragte wo ich hin wollte, ich klagte mein Leid, das ich den Weg nach Hause nicht fand. Er wollte mich fahren, das war dann doch zuviel des Guten. Ich verabschiedete mich mit mit Faust an Faust. Mein üblicher Gruß, den wohl alle übernahmen. Weiter auf der Suche nach der Lodge. Da schoß es mir durch den Kopf... einer der Kiffer hatte mich belästigt und kurz später wurde die Bude gefilzt. Der Chefofficer grüßte mich und sprach mit mir. Würde die das in einen Kontext setzen? Gleich am ersten Tag hab ich Kontakt zur Polizei? Oh weh, die Ecke sollte ich dann besser meiden, oder hätten die dann Respekt? Egal jetzt weiter - ich war fertig. Lief die gleichen Strassen erneut ab. Die Leute brauchte ich nicht fragen, hatte ich ja schon und ich lief und lief und ja ich kam doch an. Völlig ausgepowert und überhitzt. Ich ging in die Dusche mit Klamotten, bis ich wieder halbwegs konnte. Waschmittel hatte ich vergessen. Seife musste erstmal reichen. Ein Bierchen und kurzes Nickerchen.
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BeitragThema: Tag 2   Mi März 02, 2016 7:34 pm

Ich fragte Ibrahim, ob wir was essen gehen. der nahm gleich seinen Bruder mit und wir fuhren nach Serregambia. Das ist auch gleich die teuerste Ecke. Für den Transport hat er mir dann auch gleich zuviel abgenommen. Gut, ich war halt neu.


Ein paar Bier später wieder zurück. Unterwegs noch Waschpulver eingekauft. Was ich dann gemacht hab, weiss ich nicht mehr. Geschlafen sicher nicht viel. Wieder fuhr das Fischerboote das Nachbardach runter und der Ventilator bildeten eine wahnsinige Geräuchkulisse.
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BeitragThema: Tag 3   Mi März 02, 2016 7:46 pm


Ich fragte nach, wo ich Geld wechseln könnte. Auf der Bank hätte man wohl die schlechteste Quote, bleibt nur eine der Tauschbuden oder Schwarzmarkt. Die beste Alternative, ein Boy kommt. Ich bestellte gleich mal 2000€ zu einem Kurs von 45 Dalaisi machte das 90.000. Ich trank erstmal einen Kaffee und checkte mein Internet.

Ich zählte nur Stichproben nach, aber stimmte alles. Mit dem Geld kam ich auch bis zum Urlaubsende völlig hin. Und Ihr werdet noch sehen, wie bunt ich es getrieben hab.

Schon jetzt fing jeder an, ich bräuchte eine Frau. Auch der Stuff aus der Lodge wurde mir angeboten. Zu steif, zu unlocker und mit bösen Geschichten im Hinterkopf lehnte ich ab. Was man nicht alles über Moslems gehört hat. Gleich beim Schäferstündchen kommen die 4 Brüder ins Zimmer gerannt und drohen einen die Jing abzuschneiden, wenn man nicht gleich heiratet. Oder die Polizei stört, wegen nicht ehelichen Sex, Oder hohe Geldsummen werden gefordert, mit Schreikrämpfen untermalt. Nichts davon wäre passiert, wusste ich zu der Zeit aber nicht und wollte mich erstmal in das Land und die Kultur einleben.
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BeitragThema: Tag 3   Mi März 02, 2016 7:51 pm


Eine Visitenkarte vom wirklich besten Fruitseller am Strand.

Ein Pack machte ich klein und zählte in 10 x 1000D ab. Verschlossen mit Zahlenschloss in die Tasche. Rest in Safe.

Weiter zum Strand. Die Menschen grüßten Freundlich und ich machte meine Show, joggte und rannte, wenn mich wer beobachtete, bis zur nächsten Ecke und lief normal weiter. Am Strand machte ich sowieso langsam, brauchte die Kraft, wenn ein Bumster kam um wieder Gas zu geben.
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BeitragThema: Tag 3   Mi März 02, 2016 7:56 pm




Strand war echt schön. Hier eine Ruine, dann kam ca 2 KM nix.
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BeitragThema: Tag 3   Mi März 02, 2016 8:03 pm





Pause bei Tacko, ich lies mir erstmal Wasser bringen. Flasche 1L kostet 30D, Sie brachte es für 50D. Egal, Sie war ja nett. Dazu noch einen Fruchtteller für 200D. Ich fühlte mich da wohl. Auch generierte ich etwas Geschäft. 4 Soldaten kamen vorbei, ich winkte Sie ran und die bekamen einen großen Fruchtteller. Ein Ziviler kam noch dazu, erfuhr ich erst ein Tag später. Gute tat für den Tag erfüllt. Als ich wieder bei Kräften war, ging ich weiter.
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BeitragThema: Tag 3   Mi März 02, 2016 8:15 pm



Nächste Station war bei My. Ihre Schwester schlief auf der Sitzbank, My wusch sich gerade, ich wollte nicht stören und ging nach Gegenüber in eine Bar. Wieder 1L Wasser, ich winkte My zu einem Drink ran. Sie wollte aber erst Essen. Kam dann mit Ihrer Schwester. Klar auch ein Drink für Sie.
Die Jagd nach Minuspunkten fing an. Klar gab ich der Schwester einen Drink aus, die schnappte den und ging in Shop zurück. (1 Minus) Sie bestellten Enegiedrinks, die halt teuerer sind (2 Minus). My fing an mit Liebe, das Sie sich so in mich verliebt hätte (3 Minus) Ich sollte nicht direkt bezahlen, da hätte ich ja bemerkt, das 1L wasser nur 30D statt 50D kostet (4 Minus). Enegiedrink kostete dann doch nur 50D also wieder ein Minus runter.

Lass ich unkommentiert - man sieht es ja selber.


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Joe

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BeitragThema: Tag 3   Mi März 02, 2016 8:19 pm






Ich schenkte mir den Rest und versuchte die Strecke zurück zu schaffen. Ich denke die Fotos verdeutlichen gut, das es schon ein gewaltiger Weg war.
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Urlaub Gambia 2016
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